Botanik

Ihren botanischen Gattungsnamen „Plumeria“ erhielt sie von dem französischen Botaniker Charles Plumier (1646-1704). Sie gehört zu der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae), deren Milchsaft als giftig gilt. Er könnte die Haut reizen und darf auf gar keinen Fall in die Augen gelangen.

Bis auf die Plumeria obtusa (Duft Frangipani), sind alle Plumeria-Arten laubabwerfend und erreichen in ihrer Heimat je nach Gattung eine Höhe von bis zu 25 Metern. Man kann jedoch jede Frangipani durch Rückschnitt klein halten. Alte Pflanzen vertragen dies sehr gut und verzweigen sich an der Schnittstelle, was sonst nur nach einer Blütenbildung geschieht. Dadurch wird als positiver Nebeneffekt eine buschige Wuchsform erreicht.

Herkunft

Die Frangipani (Plumeria) hat ihren Ursprung in Hawaii und Mexiko. Heute findet man sie jedoch im gesamten Tropengürtel. Besonders beliebt sind sie vor allem in ihrer Heimat Hawaii, wo aus ihnen die bekannten Blütenkränze (Lei) gebunden werden.

Standort

Aufgrund ihrer Herkunft liebt sie es möglichst warm und vollsonnig.

Der ideale Standort wäre ein warmer Wintergarten, ein Südfenster oder ein Gewächshaus. In den Sommermonaten fühlt sie sich aber auch auf einer vor Wind und Wasser geschützten Terrasse oder dem Balkon pudelwohl.

Temperaturen um 25 Grad und vor allem hohe Nachttemperaturen bei über 15 Grad führen zu einer reichen Blütenbildung.

Überwinterung

Ab Oktober können die Temperaturen in unseren Breitengraden schnell unter 10 Grad fallen. Um Kälteschäden an Ihrer Pflanze zu vermeiden, sollte Sie spätestens Ende September ins Haus geholt werden. Da die Frangipani zu den laubabwerfenden Pflanzen gehört, wird mit Abnahme der Sonnenstunden das Laub gelb und fällt letztlich ab.

Da ohne Blätter auch keine Photosynthese mehr stattfindet, können Sie Ihre Pflanze getrost an einen dunklen Ort mit etwa 13 Grad stellen. Das Gießen und das Düngen wird nun eingestellt.

Anfang März, wenn die Tage wieder länger werden, darf die Frangipani wieder an ein helles und wärmeres Plätzchen umziehen. Sobald die Blätter wieder austreiben, wird wieder vorsichtig gegossen und gedüngt.

Fallen die Temperaturen unter 10 Grad ab, verträgt das eine gut etablierte Plumeria nur kurzzeitig. Langanhaltende Kälte führt schnell zu einem matschigen Stamm, diese Pflanzen sind dann nicht mehr zu retten.

Achtung! Sämlinge sollten ihren ersten Winter vorerst warm, bei ca. 15-20 Grad verbringen, da sich erst ab dem 2. Jahr der wichtige Wasserspeicher entwickelt, den sie für eine kühlere Überwinterung benötigt.

Düngen

Als Dünger empfiehlt sich ein spezieller Plumeriadünger, welcher mit seinem hohen Phosphat-Anteil (10:52:10) für ein gesundes Wurzelwachstum und eine gesteigerte Blütenbildung sorgt.

Von März bis Oktober wird alle 2 Wochen 1-2g auf 1L Gießwasser oder 0,5-1g bei jedem Gießen gedüngt.

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