Hier finden Sie die Anwtorten zu den am häufigsten gestellten Fragen über Frangipani.

Eignen sich Bewässerungssysteme wie Lechuza für die Kultivierung?

Ja, vor allem mit Lechuza in Verbindung mit dem Pflanzsubstrat „PON“ haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade für Neueinsteiger eignet sich diese Methode sehr gut, da die Frangipani den Wasserbedarf selbst regeln kann. Vorsicht ist in der Winterruhe geboten, denn da sollte nur wenig Wasser im Reservoir belassen und nicht mehr von oben gegossen werden.

Hier geht´s zu unserem Erfahrungsbericht…

In welchem Topf fühlt sich die Frangipani wohl?

Nachdem die Frangipani zu den Bäumen gezählt wird, fühlt sie sich wohl, wenn sie sich in einem großen Topf ausbreiten kann. Dennoch sollte der Topf in der Relation zu der Pflanze gesehen werden, denn ein großer Topf speichert auch viel Wasser. Dies muss die Pflanze auch verbrauchen können.

Schwarze oder sehr dunkle Töpfe haben den Vorteil das Sonnenlicht anzuziehen und sorgen im Sommer für mollig warme Füße. Die Wurzeln breiten sich sowohl zu den Seiten, als auch in die Tiefe aus. Wir verwenden Töpfe mit extra hohem Rand. Zwei fingerbreit tiefer gesetzt, wird beim Gießen das lockere Plumeria Substrat nicht herausspült und die Wurzeln haben noch genügend Platz zur Entfaltung.

Hier geht´s zu unserem Topf-Sortiment für große Pflanzen.

Hier zu unseren Anzuchttöpfchen.

Ist die Frangipani giftig?

Die Frangipani gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse, deren weißer Milchsaft bei empfindlicher Haut zu Ausschlägen führen kann.

Er sollte nicht in die Augen gelangen.

Kann man die Frangipani auch im Winter aussäen?

Ja, wenn man einen warmen und hellen Standort hat, klappt dies meist sehr gut.

Im Frühling hat die Sonne jedoch mehr Kraft und dadurch wachsen auch die Sämlinge kräftiger.

Macht die Frangipani in ihrer Heimat auch eine Winterruhe?

Ja, tut sie. Die Frangipani reagiert auf kleinste Temperaturabfälle, welche es auch in den Tropen gibt.

Hier geht´s zu unserem Artikel „Die Frangipani in ihrer Heimat“…

Muss ich meine Frangipani düngen?

Ja, sollten Sie. Für die Blütenbildung der Plumerien hat sich ein phosphatbetonter Dünger bewährt. Zusätzlich fördert er eine gesunde Wurzelbildung. Dadurch ist er auch sehr gut für junge Pflanzen und Stecklinge nach der Kallusbildung geeignet.

Hier geht´s zu unserem Plumeria Dünger.

Wann wird umgetopft?

Viele der alten Wurzeln sterben über den Winter während der Ruhephase ab. Daher empfiehlt es sich umzutopfen, wenn die Pflanzen aus ihrem Winterquartier im Frühling ausziehen. Somit verletzt man nicht die jungen, zarten Wurzeln die sich im Frühling vermehrt bilden und die Frangipani kann sich in ihrem neuen, größeren Topf von Anfang an schön ausbreiten.

Umgetopft wird vor allem dann, wenn die Wurzeln unten aus dem alten Topf herauswachsen.

Hier geht´s zu unserem Topf-Sortiment.

Warum sehen die Blüten anders aus als auf dem Bild?

Die Farbe und Größe der Blüten werden durch das Sonnenlicht und die Umgebungstemperatur beeinflusst.

Ein kühler und dunkler Standort bringt meist blasse und kleinere Blüten hervor, als es die Sorte auszeichnet.

Einige Sorten neigen dazu erst im zweiten Blütenjahr die typischen Merkmale hervorzubringen.

Warum wird der Stamm meiner Frangipani runzlig?

Der Stamm dient der Frangipani als Wasserspeicher. Entweder hat Ihre Pflanze zu viel, oder zu wenig Wasser bekommen.

Wechselt der Stamm ihrer Pflanze innerhalb kürzester Zeit immer wieder zwischen fest und runzlig, ist der Topf der Frangipani womöglich zu klein. Die Wasserspeicherkraft des Substrates ist nicht mehr ausreichend gegeben, das Wasser wird zu schnell verbraucht. Es empfiehlt sich einen Blick auf das Wurzelwerk zu werfen.

Welche Schädlinge befallen die Frangipani?

Die häufigsten Schädlinge: Spinnmilbe und Thripse

Eher selten: Wolllaus und schwarze Blattlaus

Genauere Infos zu den Schädlingen und Krankheiten finden Sie hier.

 

Welchen Jahreszuwachs hat die Frangipani?

Das hängt sehr von der Sorte und dem Standort ab. Es gibt Plumeria-Sorten welche sehr schnell wachsen und andere, wie die sogenannten „Dwarf“ (Zwerg)-Züchtungen, die gerade wegen ihrem kompakten Wuchs beliebt sind. Generell kann man bei einem sehr sonnigen, warmen Standort mit einem Jahreszuwachs von bis zu 6cm sprechen.

Welches sind die häufigsten Fehler?

Todesursache Nummer 1 ist leider das Übergießen. Dies äußert sich anfänglich durch einen runzlig werdenden Stamm, welcher immer weicher wird und schließlich fault.

Langfristig tiefe Temperaturen unter 10 Grad führen zu Unterkühlungssymptomen wie einem Blattverlust und einem weichen Stamm.

Ebenfalls tödlich für Plumerien ist das oft gut gemeinte Besprühen der Krone in der kalten Jahreszeit. Dies kann zu dem sogenannten „Black Tip Fungus“, einem schwarzen Pilz, der sich unbehandelt durch den ganzen Stamm frisst, führen. Rettung bringt bei fortgeschrittenem Stadium nur noch ein stutzen der befallenen Stelle. Bei kleinen, schwarzen Flecken auf dem Stamm sollte man nicht gleich zum Messer greifen, aber gut beobachten. Oft sind sie harmlos und trocknen aus.

Mehr Informationen zu Haltungsproblemen finden Sie hier.

Wie duftet eine Frangipani?

Den typischen, unverwechselbaren Frangipani-Duft haben die Sorten Plumeria obtusa, Plumeria alba und Plumeria rubra cv. acutifolia (Celadine).

Er wird als exotisch, süß, blumig und schwer beschrieben. In der Aromatherapie heißt es, er wirkt sinnlich, ausgleichend, inspirierend und stimmungshebend auf uns.

 

Nicht weniger traumhaft sind die unzähligen Duftrichtungen der wunderschönen Frangipani-Hybriden.

Diese reichen von süß, fruchtig und blumig über würzig.

Blumige Facetten können sein: rosenähnlich, nach Gardenie, Jasmin, Lavendel oder Narzisse.

Die fruchtigen Noten erinnern an: Zitrone, Pfirsich, Himbeer oder Walderdbeeren.

 

Generell kann man sagen, dass helle Blüten intensiver duften als dunkelrote Sorten. Häufig nimmt die Duftintensität gegen Abend zu, um Nachtfalter als Bestäuber anzulocken.

Wie groß wird die Frangipani in Deutschland?

Bei optimalen Bedingungen und einem ausreichend großem Topf, kann die Frangipani bei uns locker 2 Meter erreichen.

Wächst sie einem über den Kopf, kann man sie getrost zurückschneiden. An der Schnittstelle verzweigt sie sich und erhält dadurch einen buschigeren Wuchs.

Mit etwas Geschick kann man den dadurch erlangten Steckling bewurzeln.

Wie heißt die Frangipani in …?

Deutschland : Frangipani, Plumeria, Pagodenbaum

Italien : Pomelia

Frankreich : Frangipanier

Thailand : Neuer Name: Leelawadee (die Schönste), alter Name: Lanthom

Vietnam : Hoa Su

Philippinen : Kalachuchi

Laos : Dok Champa oder engl. Champa Flower

Südchina : engl. Eggflower

Malaysia : Bunga Kubur oder Kemboja Kuning

Bali : Waringin, Jepun

Indonesien : Japun, Kamboja

Australien : Frangipani

Hawaii : Lei Flower, Pua Melia, Pumeli, Melia

Tahiti : Tipanier

USA : Plumeria

Mexiko : Flor de Mayo, Cacalo, Cacaloxochitl, Nikti

Puerto Rico : Aleli

Kuba : Lirio Rojo

Costa Rica : Cacajoloche

Guatemala : Flor de la Cruz

El Salvador : Flor de Mayo

Nicaragua : Sucanjoche (Nationalblume)

Brasilien : Jasmine de Cayenne, Dama da Noite

Venezuela : Amapola

Indien : engl. Pagoda Tree, Temple Tree oder (White) Champa

Sri Lanka : Pansal Mal, Temple Flower

Seychellen : Frangipani

Wie lange kann ich Frangipani Samen aufheben?

Bei einer dunklen und trockenen Lagerung bleibt ein Plumeria Samen mindestens 3 Jahre keimfähig.

Dennoch gilt für die Entwicklung der Sämlinge: Je frischer, desto besser.

Woran erkenne ich einen guten Steckling?

Der Steckling sollte ca. 30 cm lang sein und in etwa daumendick. Der gerade oder leicht schräge Schnitt sollte im grauen, verholzten Teil gemacht werden.

Ein gesunder Steckling hat eine weißlich-grüne Schnittstelle. Braune Flecken deuten auf Fäulnis hin.

Tipp: Ist der Steckling leicht runzlig geworden, kann es helfen ihn für ca. 3 Tage in ein Glas lauwarmes Wasser zu stellen. So kann er seinen Wasservorrat wieder auffüllen.

Doch noch Fragen offen? Bitte schreiben Sie uns!

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